Zuschauer kotzt bei Raab
September 22nd, 2008
-Ohne Worte-
[ Wimmerkiste ]
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Wie die BILD berichtet hat Gina Lisa für den Autovermieter SIXT zusammen mit Jopi Heesters einen Werbespot gedreht. Irgendwie absurd, oder? Da interessiert es doch gar nicht mehr, dass die schnellen Sequenzen von Doubles durchgeführt wurden, sondern vielmehr die Frage wie man einer Legende wie Heesters so etwas noch zumuten kann!?
Da wird man über 100 Jahre alt und muss sich noch mit drittklassigen Promis aus einer Castingshow ablichten lassen. Ungeheuerlich!
Kaum zu glauben, aber mit dem Sexreport 2008 konnte ProSieben richtig abräumen. Eigentlich auch nicht verwunderlich, wenn man Titten und Beischlaf als wissenschaftliche Arbeit senden kann. Ob ProSieben nun wirklich etwas daran lag das Volk mit Oswald Kolle aufzuklären? Auf jeden Fall hat es der Quote nicht geschadet und so werden wir bestimmt auch 2009 mit einem Sexreport beglückt!
1,88 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer sahen ab etwa 22 Uhr zu, was einem starken Marktanteil von 18,9 Prozent in der Zielgruppe entsprach, fast sechs Prozentpunkte mehr als ProSieben im September bislang im Schnitt erreichte. Insgesamt schauten 2,56 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu, was auch beim Gesamtpublikum guten 10,5 Prozent Marktanteil entsprach. Fast alle Zuschauer blieben im Anschluss auch bei “All about Sex - Promis klären auf” dran. Dank späterer Sendezeit stieg der Marktanteil hier sogar noch auf 21,5 Prozent an.
Das aber auch noch die Promis ranmussten kann die Wimmerkiste nicht mehr nachvollziehen. Irgendwie riecht das geradezu nach Quote auf Basis von SchmuddelTV.
Atze Schröder weiß, was seine Kunden auf dem Schwarzmarkt glücklich macht. Ansonsten halten er und sein Kumpel Samuel (Oliver Wnuk) den Ball flach und warten in Essen-Kray auf das Eintreffen der Amerikaner, denn wir schreiben das Jahr 1944 - der Zweite Weltkrieg ist noch nicht zu Ende. Bevor es so weit ist, geraten die beiden zusammen mit der Schauspielerin Maria (Yvonne Catterfeld) in ein derart irrwitziges Abenteuer, dass selbst Atze manchmal die Sprüche ausgehen!
Der deutsche Generalstab will das letzte verfügbare U-Boot, die U-900, in geheimer Mission von Toulon nach Warnemünde schicken. Als sich Atze ausgerechnet mit dem für diesen Einsatz verantwortlichen General Strasser (Jürgen Schornagel) anlegt, muss er gemeinsam mit Samuel und Maria fliehen: Das Trio kapert die U-900, wobei Atze sich als der legendäre Kapitänleutnant Rönberg ausgibt. Auch wenn er von Seefahrt keine Ahnung hat - Atze wäre nicht Atze, hätte er nicht für jedes Problem die richtige Lösung. Obwohl die U-Boot-Mannschaft bald misstrauisch wird, denn ihr “Kaleu” gibt ständig äußerst unkonventionelle Befehle …
Da freut sich die Wimmerkiste auf einen einfachen Film aus deutschen Landen, welcher anscheinend ein wenig an “Unternehmen Petticoat” erinnen soll. Zwar wird Atze das Niveau auf Seerohrtiefe drücken, doch der Trailer sieht überraschend gut aus und hat diesen gewissen Filmlook, welchen man ansonsten bei deutschen Filmen sehr vermisst.
Man darf also gespannt sein!
Wenn RTL sich an einem Helfer-Doku-Format versucht, dann wird meist die Konkurrenz in Sachen Quote deklassiert. Schon vor Peter Zwegats Schuldnerberatung gab es Formate im Dritten und auch Rach - der Restauranttester ist eine Adaption eines erfolgreichen Formates aus Australien.
RTL schafft es aber daraus Sendungen für die Primetime zu machen. Die Tester wie Rach oder Zwegat werden zu starken Persönlichkeiten stilisiert und den ganzen Tag auf RTL beworben. Nach Rach - der Restauranttester durfte Rach dann auch im Anschluss bei EXTRA mit Birgit Schrowange noch einmal ran und seine Meinung zur Hygiene in deutschen Küchen präsentieren.
Die Quoten sprechen für sich, doch ist mittlerweile Rach beliebter als Zwegat bei den Zuschauern. Vielleicht ist die Haltbarkeitsdauer dieser sehr ähnlichen Formate nicht sehr lang. Es passiert ja auch im Kern immer dasselbe und nach der zehnten verschuldeteten Familie machen sich die Comedy Formate über den stets gleichen Ablauf mit Parodien lustig.
So wird aus Peter Zwegat schnell seine eigene Parodie, welche für den Zuschauer dadurch nicht interessanter wird. Bei Rach wird das wohl auch so werden, doch noch führt er als Helfer der deutschen Restaurants die Quoten deutlich an!
Tim Mälzer, bislang vor allem durch seine Auftritte bei Vox bekannt, könnte womöglich künftig auch wieder für die ARD vor der Kamera stehen - zumindest wenn sich ein Bericht des Branchendienstes “Kontakter” bewahrheitet.Dort heißt es, Mälzer verhandle schon “seit geraumer Zeit” mit der ARD über ein neues Format. Unklar sei aber, ob Mälzer für Das Erste oder eines der dritten Programme tätig werden könnte. Bestätigt wurde der Bericht nicht.
Im deutschen Fernsehen wurde anscheinend noch nicht genug gekocht, gegart oder frittiert, denn die ARD scheint sich in Verhandlungen mit dem lispelndem Fernsehkoch Tim Mälzer zu befinden. Fragt man sich nur wo der ganze Kochwahn noch hinführen soll? Gibts demnächst die “Comedy Küche” ? “Impro-Kitchen” ? “Wok n’ Roll” ?
Man darf gespannt sein!
Da die Werbeeinnahmen für eine Mitternachtssendung mit Sicherheit nicht so hoch sind, ist es aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll, eine weitere Staffel zu ordern. Wie Quotenmeter.de nun exklusiv erfuhr, verlängerten die Verantwortlichen bei Sat.1 den Vertrag mit der Produktionsfirma von Niels Ruf nicht. Am 18. Oktober wird seine Show zum letzten Mal beim Bällchensender on Air gehen. „Von haben von Anfang an war klar, dass wir hier ein Experiment auf einem späten Timeslot wagen. Die Quoten sind tatsächlich zu schwankend um wirtschaftlich zu sein, deshalb lassen wir den Vertrag nach knapp 30 Shows auslaufen“, fasst Sendersprechern Kristina Faßler zusammen. „Die Zusammenarbeit mit Niels Ruf werden wir auf jeden Fall fortsetzen. Wir sind bereits in Gesprächen über konkrete Projekte als Schauspieler“.
Wirklich überraschen tut es die Wimmerkiste jetzt nicht und die Niels Ruf Show war nun auch nicht der “Bringer”, aber warum scheitern eigentlich alle Shows, welche eine Late Night sein wollen?
Achtung Hartwich hatte es nicht geschafft und Niels Ruf wurde zuerst aus dem PayTV ins FreeTV gehoben um nun ebenfalls eingestampft zu werden. Beschweren sich die Zuschauer über die Ideenlosigkeit bei Raab und Schmidt, so werden neue Formate anscheinend auch nicht angenommen.
Vielleicht fehlt es auch einfach an einer sehr klassischen LateNight mit komplett eigenen Design, denn die neuen Shows sehen doch irgendwie alle gleich aus. Da wird auf die Schlagzeile der BILD gesetzt, anstatt wie Extra3 ein wenig mehr politisch zu sein und Dienstleistung am Publikum zu leisten.
Prinzipiell muss eine Late Night Show topaktuell und jeden Abend auf dem Schirm sein, um den Zuschauern die Meldungen des Tages noch einmal mit Ironie und Sarkasmus aufzubereiten. Wenn dann noch ein singender Papagei auftritt und das Publikum lacht, dann ist es eine gute Show und kann so auch Jahre laufen.
Vielleicht sollten die Sender einmal bedenken wie gut klassische Unterhaltung wieder funktioniert. Raab macht es mit “Schlag den Raab” vor. Einfach Unterhaltung mit einem Update auf die Neuzeit.
Rund um den Start wurde betont, dass „ulmen.tv“ auch ohne die klassische Fernsehverbreitung funktionieren kann. Das Echo auf die Präsentation der neuen Strategie für das Format war positiv. Eine Zweitverwertung einzelner Inhalte der Reihe im klassischen Fernsehen schloss man jedoch nicht aus. Wenige Wochen nach dem Start ist es nun so weit: Die Internet-Reihe erhält einen weiteren Verbreitungsweg über das Fernsehen.MTV-Sender Comedy Central hat sich die Rechte an “ulmen.tv” gesichert. Ab dem 19. Oktober zeigt der Sparten-Kanal immer sonntags um 21 Uhr eine Zusammenfassung der Beiträge, die nach und nach im Internet eingestellt wurden. Zwischen der Erstveröffentlichung im Netz und der Ausstrahlung einzelner Szenen bei Comedy Central sollen jedoch jeweils mehrere Wochen liegen.
Zu sehen gibt es Christian Ulmen dann unter anderem in seinen Rollen als fieser Schnösel Alexander von Eich, der mittlerweile eine eigene Talkshow bekommen hat und dort seine Gäste demütigt, als vagabundierender Sänger Knut Hansen, der für die Karriere unter anderem Bürgermeister kleiner Ortschaften malträtiert und als Baumarkt-Gehilfe Uwe Wöllner, der sich beruflich neu orientieren will und sich dabei von einem Kamerateam begleiten lässt. Zu dem bisher vertrauten Figuren-Ensemble sollen künftig noch weitere neue Charaktere hinzukommen.
Ulmen.tv war wohl von Anfang an für das Fernsehen gedacht und es mutet schon komisch an, wenn so schnell ein Sender darauf anspringt. Immerhin wird Ulmen sein Format sicherlich vorab mehreren Sendern angeboten haben. Vielleicht wollte man aber auch nur online einen Hype erzeugen, um dann die stolze Rückkehr ins TV zu feiern.
Ulmens Haussender ProSieben hatte aber anscheinend kein Interesse, denn sonst wäre Comedy Central nun nicht so einfach an die Rechte gekommen. Man darf auf jeden Fall sehr gespannt sein wie sich die Quoten jetzt im Fernsehen entwickeln und ob der kleine Hype im Netz geholfen…
Quelle: DWDL
Manuel Andrack ist nicht mehr Redaktionsleiter bei «Schmidt & Pocher». Ein Jahr nach dem Wechsel von Pocher zu Harald Schmidt will sich Andrack nun auf andere Dinge konzentrieren.Es war ein leiser Abschied auf Raten: Nach 13 Jahren an der Seite von Harald Schmidt hat Manuel Andrack einem Bericht der “Saarbrücker Zeitung” zufolge sein Amt als Redaktionsleiter der ARD-Show «Schmidt & Pocher» niedergelegt.
“Bei mir haben sich so viele Verpflichtungen ergeben, da musste ich ein bisschen aufräumen. Wir haben uns in beiderseitigem Einvernehmen getrennt, wie es immer so schön heißt. In unserem Fall ist das aber wirklich so”, sagte Andrack dem Blatt. Der 43-Jährige, der im Sommer von Köln nach Saarbrücken umgezogen ist, widmet sich künftig noch stärker seiner Arbeit als Autor und Kolumnist.
Es war wohl wirklich ein Abschied auf Raten, denn durch Oliver Pocher gab es für Manuel Andrack keinen wirklichen Raum mehr in der Schmidt Show. Viele Fans wünschen sich sicherlich Manuel zurück an den Tisch, denn bis auf ein paar Skandale hat sich die Sendung nicht merklich verbessert.
Andrack wird in Kürze ein Börsenquiz moderieren und sicherlich von seiner gestiegenen Popularität profitieren. Die Highlights des Duos kann man sich ja weiterhin noch lange online ansehen. Fragt sich eigentlich nur, warum Schmidt nicht alleine eine Sendung bestreiten kann? Erst Feuerstein, dann Andrack und nun Pocher. Besser wurden die Sidekicks auf jeden Fall nicht, denn Pocher ist bei den Privaten weitaus lustiger als in der Show mit Schmidt.
Quelle: Quotenmeter
Eiegntlich hatte die Wimmerkiste das neue Format mit Sarah Kuttner schon längst abgeschrieben, doch nun werden doch noch einmal drei Folgen produziert:
„Mit den Quoten waren wir sehr zufrieden. Auf diesem Sendeplatz im Ersten haben wir mit bis zu 6,6 Prozent Marktanteil und mit bis zu 720.000 Zuschauern den bislang größten Erfolg erzielt“, sagte eine Sprecherin des verantwortlichen Südwestrundfunks (SWR) auf Anfrage des Online-Fernsehmagazins Quotenmeter.de. „Gleichzeitig haben wir ein jüngeres Publikum angesprochen und überwiegend positive Reaktionen erfahren.“ Die Reihe wird nun im SWR Fernsehen, bei anderen Dritten, in 3Sat und bei EinsFestival wiederholt, allerdings stehen die Sendetermine noch nicht fest.
Laut der Quelle könnte man sich durchaus auch noch mehr Formate mit Kuttner in der Zukunft vorstellen. Wäre natürlich ein gemachtes Nest bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten für Kuttner. Dann sehen wir bald Schmidt & Pocher & Kuttner, damit noch mehr junge Zuschauer gewonnen werden…